• Feuerfüchse und blaue Katze

    by  • 7. Juni 2013 • Dein Leben • 0 Comments

    Heute Abend steigt im Stuttgarter Club Universum am Charlottenplatz die große Käpsele-Releaseparty. Dabei gibt es reichlich was auf die Ohren, nicht nur ab 1 Uhr vom cityweit bekannten DJ Cin, sondern unterstützt durch das Popbüro Region Stuttgart auch von den Bands Fox Named King, Zweierpasch, The Average und Zeitgeist. In dieser Woche stellen wir euch die Musiker vor. Zum Abschluss: Fox Named King.

    Nach geraumer Zeit der Brutpflege schießt die Punkrockband Fox Named King nun mit neuer Kraft und Tatendrang auf die Bühnen dieser Republik. Im Gefolge das Debütalbum „Feiertage“. Laut, wild und ungehemmt, mit riffsatten Titeln in deutschsprachigem Pelzgewand, streifen die Königsfüchse durchs Land. Angetrieben von einer gesunden Dosis Renitenz, Ausgelassenheit und einer schiebenden Rhythmussektion im Rücken, lehren sie uns eins: das Feiern!

    Ihre Botschaft ist einfach und kurz: “Gibt’s mal ‘nen schwarzen Tag, mach ‘nen Feiertag, und du hast ‘nen schönen Tag!” So beschreibt sich die Band selbst, die zu einem Großteil aus Stuttgarter Studenten besteht. Pierre, Bassist und Sänger, ist 23 Jahre alt und studiert an der PH Ludwigsburg. Der 24-jährige Gitarrist Nick studiert auch an der PH, ist aber mittlerweile an der Außenstelle in Reutlingen unterwegs. Mirek, 25, ist Grafikdesigner und hat an der HdM studiert. Simon schließlich, der auch Gitarre spielt, ist Sozialpädagoge, 27 Jahre alt und hat in Stuttgart studiert. Heute wohnt er in Heidelberg, die Bandmitglieder kommen ursprünglich aus Mosbach.

    Weit gestreut also. „Wir treffen uns etwa einmal pro Woche in unserem alten Mosbacher Proberaum“, sagt Nick. So oft es eben geht. In den vergangenen Monaten haben Fox Named King etwas öfter geprobt. „Das machen wir nämlich vor Touren, um das Set gut einzuspielen“, sagt Nick. Seit Mai  promoten die Rockmusiker ihr neues Album auf Tour, heute stehen sie bei der Käpsele-Party auf der Bühne. Im vergangenen November erschien ihr Debütalbum „Feiertage“ auf dem Berliner Indielabel BlueCat Music.

    Nun wollen sie mit ihrer druckvollen, aber doch poppigen Musik durchstarten. Doch woher kommt eigentlich der Name Fox Named King? „Wir fanden einfach, dass das cool klingt“, sagt Nick. Etwas tiefgründiger wird es dann aber doch noch: „Vor unserer ersten Platte hatten wir diskutiert, wie wir denn heißen sollen, wir fanden Fox und King beides gut“, erinnert er sich, „also haben wir beschlossen, beide Namen einfach zu kombinieren.“

    Mit einem Fuchs, der König heißt, hat das nichts zu tun. Mittlerweile haben sich Fox Named King durchaus einen Namen erspielt. „Wir sind fast jedes Wochenende irgendwo auf der Bühne“; erzählt Nick. „Jetzt schauen wir mal, was im Sommer so geht.“ Erste Festivals sind bereits bestätigt, darunter das 48er in Herrenberg.

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