• Amerika muss warten

    by  • 4. Juni 2013 • Dein Leben • 0 Comments

    Am Freitag, 7. Juni, steigt im Stuttgarter Club Universum am Charlottenplatz die große Käpsele-Releaseparty. Dabei gibt es reichlich was auf die Ohren, nicht nur ab 1 Uhr vom cityweit bekannten DJ Cin, sondern unterstützt durch das Popbüro Region Stuttgart auch von den Bands Fox Named King, Zweierpasch, The Average und Zeitgeist. In dieser Woche stellen wir euch die Musiker vor. Heute: Zeitgeist.

    Zeitgeist, das ist die Denk- und Fühlweise einer Epoche. Zeitgeist ist die Eigenart eines ganzen Zeitalters. Zeitgeist – das ist Musik mit Gefühl. So beschreiben die drei Musiker aus Freiburg im Breisgau ihre Musik, und wer sie schon einmal live gesehen hat, weiß, dass das nicht zu viel versprochen ist. „Bei uns treffen emotionaler Gesang auf druckvollen Bass und innovative Gitarrenlines auf groovige Beats“, versucht Frederik Schmid ein wenig zu erklären, was Zeitgeist eigentlich auf den Bühnen in der Region Freiburg bisher so gemacht hat.

    Der 21 Jahre alte Musiker, der eigentlich aus Aichtal bei Esslingen kommt, studiert in Freiburg Anglistik. Eigentlich wollte er bald für ein Auslandssemester in die Vereinigten Staaten reisen. Die Auftritte mit Zeitgeist machen ihm aber mittlerweile so viel Spaß, dass daraus nun wohl doch nichts wird. „Jetzt will ich erst einmal schauen, was mit dieser Band so geht“, sagt er.

    Nach mehreren Auftritten bei Open-Stage-Veranstaltungen am Studienort in Freiburg, steht nun der erste größere Auftritt an. Frederik freut sich: „Das ist immerhin die größte Location, in der wir bisher spielen durften mit der wahrscheinlich höchsten Besucherzahl.“ Frederik Schmid, Philipp Appel und Tilman Collmer spielten in mehreren Bands, ehe sie im Oktober 2012 mit Zeitgeist neue Wege beschritten.Seitdem ist keine Bühne im Freiburger Umkreis vor ihnen sicher.

    Das Besondere: Zeitgeist vermischen deutschen Rap mit gefühlvollen Balladen und Psychedelic-Rocksongs mit Singer/Songwriter-Elementen. Eine Mischung, bei der für jeden aus einem breitem Publikum etwas dabei ist – nicht, ohne dabei textlich und musikalisch den hohen Anspruch zu behalten.

    „‘ne ziemlich große Schiene“, sagt die Band selbst. Und auf dieser Schiene soll es nun durch Deutschland gehen. Potenzial hat die Band auf jeden Fall. Die Mischung aus Singer/Songwriter-Musik, Rap und harten Rocksounds ist selten. Dazu ein deutschsprachiger, tiefsinniger Gesang. Frederik Schmid weiß mit seiner Stimme umzugehen. Und er weiß genau, wo er mit seiner Band hin will: „Toll wäre es irgendwann auf ein Niveau zu kommen, bei dem man auch mit der Band was verdienen und regelmäßig spielen kann.“

     

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