• Gestaltungsideen für Gehirnstreichler

    by  • 14. Oktober 2012 • Dein Studium • 0 Comments

     

    Hochschule der Medien. In Frankfurt endet heute die größte Buchmesse der Welt. Unter die rund 7400 Aussteller mischten sich Viertsemester des Studiengangs Mediapublishing an der Hochschule der Medien Stuttgart, die federführend für weitere deutsche Hochschulen einen Gemeinschaftsstand zum Studium rund ums Buch organisierten und eine Frage beantworteten: hat das Buch überhaupt noch eine Zukunft?

    Die stellvertretende Antwort von Friedrich Kelm und Marcel Leichsenring (Foto links und rechts) für ihre Kommilitonen ist ein klares „Ja, aber“. Der gelernte Medienkaufmann Leichsenring sagt: „Eine Zukunft hat das Buch auf jeden Fall. Die Frage ist nur, in welcher Form.“ Das deckt sich mit einer Einschätzung vom Börsenverein des deutschen Buchhandels zur wachsenden Bedeutung des E-Books und schlägt sich auch auf das von digitalen Symbolen mitgeprägte Logo nieder, das die Studenten für die Messe konzipierten.

    Die Praxisnähe ist ein  großes Plus

    Bühnenaufbau, Technik, Programmgestaltung – all das gehörte mit zum Studienprojekt der künftigen Mediapublisher, deren Ziel in erster Linie eines war: Werbung zu machen für ihren Studiengang. Der verteilt sich auf die Säulen Buch, Presse, Crossmedia sowie Recht und strotze nur so vor Möglichkeiten, wie Friedrich Kelm sagt. „Eine solche technische Ausstattung wie die HdM hat kaum eine andere Hochschule.“

    27 Regelstudienplätze stehen pro Semester zur Verfügung, inhaltlich ist man stark um Praxisnähe bemüht. Da wird bei Marktforschungsprojekten für große Zeitungsverlage mitgewirkt, das Wandern durch die sozialen Netzwerke gehört zum täglichen Brot, beim Rechte- und Lizenzenhandel schauen die Studenten den Verlagsprofis über die Schulter und – passend zur Messe – es finden Kooperationen mit Buchverlagen statt.

    Der Herstellungsleiter scherzt übers Scheitern

    Für den Piper Verlag traten Studierende in einen Wettstreit um die Gestaltung des Taschenbuches „Männer bohren nicht in der Nase, sondern streicheln ihr Gehirn” von Jens Clasen. Bei der Präsentation diskutierte Prof. Hans-Heinrich Ruta mit Piper-Herstellungsleiter Markus Dockhorn über Wünsche und Zwänge, für die Viertsemester ein Vorgeschmack auf ihre mögliche berufliche Zukunft.

    Dockhorn berichtete nebenbei von seinen persönlichen Erfahrungen mit der HdM. Er tat das mit einem Lächeln. Zweimal habe er sich einst beworben, zweimal sei er abgelehnt worden. Dockhorns akademischer Umweg führte über München, die Verbindung zu Ruta und der HdM hat darunter nicht gelitten.

    Foto: Schieler

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